Niemand verlässt ohne große Not sein Haus,
seine Verwandten und Freunde, seine Heimat.

Die Menschen, die aus Syrien, Tschetschenien, der Türkei, aus Afghanistan, Iran, Irak und über 30 weiteren Ländern den Weg nach Deutschland geschafft haben, sind vor Folter, Milizen, Bomben, sexueller Gewalt, vor Verfolgung und Hass geflohen.

Etwa 450 Überlebende von Folter und Kriegsgewalt finden jährlich den Weg zu uns ins Behandlungszentrum.

Folter hinterlässt tiefe körperliche und seelische Spuren

Die Männer, Frauen und Kinder, die zu uns kommen, haben Unerträgliches erlebt. Sie sind schwer traumatisiert und leiden unter ihren körperlichen und seelischen Verletzungen.

Im Behandlungszentrum finden sie medizinische und psychotherapeutische Hilfe. Sie lernen, dass ihre Symptome normale menschliche Reaktionen auf eine abnormale und unmenschliche Behandlung sind. Wir unterstützen sie dabei, mit den Folgen der Folter leben zu lernen. Dies ist ein häufig intensiver und langwieriger Prozess.

Folterüberlebende brauchen ein stabiles Umfeld

Durch Entwurzelung, schwierige Lebensbedingungen im Exil und eine oft jahrelange unsichere Aufenthaltssituation bewältigen sie das Erlittene häufig nur schwer. Damit die Behandlung in einem stabilen Rahmen stattfinden kann und die Integration in die Exilgesellschaft gelingt, bieten wir zudem Begleitung im Asylprozess, soziale Beratung, Deutsch- und Computerkurse, berufsqualifizierende Kurse und weitere Hilfen im Alltag.

Folterüberlebende brauchen Ihre Unterstützung

Nur gemeinsam mit Ihnen können wir Folterüberlebenden dieses umfangreiche Therapie-, Beratungs- und Bildungsangebot machen. Mit Ihrer Hilfe können wir ihnen den Weg in eine menschenwürdige Zukunft ebnen.

>>> Hier finden Sie Informationen zum Thema Spenden und weitere Möglichkeiten, sich für Folterüberlebende zu engagieren

>>> JA, ich möchte jetzt helfen